
Forschung: Das OM Mantra und Spiritualität
"Angst ist einer der größten Stolpersteine auf dem Weg zu der erinnerten Erleuchtung. Unsere Om-Healing- Technik befreit die Seele, um vom Herzen aus in die physische Welt auszustrahlen. In den Om- Healing- Kreisen kann man buchstäblich Angst transzendieren (“durchschreiten“). Die Angst löst sich durch die Klangschwingung des Om auf. Im Om- Healing- Kreis merken die Teilnehmenden, wie die Schichten der Rüstung fallen, die durch die angesammelten Ängste in vielen Leben aufgetürmt wurden." Mahavatar Babaji

Altüberlieferte Lehren und moderne Wissenschaft stimmen darin überein, dass alle Lebewesen, alles, was existiert, auf der feinsten Ebene aus Schwingungsenergie besteht. Seit tausenden von Jahren haben Mystiker davon berichtet, wie sie diese Energie erfahren haben, die als summende Vibration in allem und um alles herum in unser Bewusstsein tritt.
In der Schöpfungsgeschichte der Bibel steht: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott.“ (Johannes Evangelium 1.1) Christentum und Hinduismus sind sich darin einig, dass am Beginn der Schöpfung eine Schwingung stand, durch die alles, was existiert, erschaffen wurde.
Die Schwingung gleicht dieser kosmischen Schwingung auf die sich alle beziehen am meisten. Dieser Klang unterscheidet sich von anderen Klängen, die der Mensch mit seinen Sinnesorganen wahrnehmen kann. Klänge entstehen normalerweise, wenn ein Objekt gegen ein anderes stößt – wie beispielsweise zwei Zimbeln, Hand und Trommel, Stimmbänder, Wellen, die auf das Ufer treffen usw. Jedoch entsteht der Klang OM nicht durch zwei gegeneinander schlagende Objekte. Er wird daher als Anahata Nada, als nicht geschlagener Klang bezeichnet. OM ist der Klang der primären Energie.

Dieser heilige Klang besteht aus vier Elementen: die ersten drei sind Vokale ‚A’, ‚U’ und ‚M’. Der vierte, unhörbare Laut ist Stille, welche die hörbaren Laute beginnen und enden lässt. Die Stille, welche den Klang umschließt.
Die besten Erklärungen zu OM finden sich in der vedischen Tradition und in Sanskrit-Texten. So beschreibt die Manduka Upanishade die vier Elemente von AUM als Allegorie der vier Bewusstseinszustände.
‚A’ (langes a wie in ‚Saal’) klingt in der Kehle und wird, unabhängig von kulturellen Kontexten, als der primäre Klang betrachtet. Der Klang ‚A’ wird in der Kehle gebildet und enthält bzw. ist in allen anderen Klängen, die durch die menschlichen Stimmbänder erzeugt werden, enthalten. Und so ist A auch der erste Buchstabe im Sanskrit Alphabet. ‚A’ steht für den Zustand des Wachbewusstseins, in dem Subjekt und Objekt als getrennte Erscheinungen existieren. Dies ist die Ebene der Mechanik, der Wissenschaft, des logischen Denkens, die Ebene der unteren drei Chakren. Materie existiert hier als grobstofflich, ist sehr fest und verändert sich nur langsam.
Der bei ‚A’ geöffnete Mund verschließt sich zum ‚M’. Dazwischen liegt der Klang ‚U’, der durch den bei ‚A’ geöffneten Mund gebildet aber durch die sich zum ‚M’ verschließenden Lippen geformt wird. Mit ‚U’ (langes u wie in ‚Fuß’) wird die Bildung des Klanges in den hinteren Teil der Mundhöhle verlagert.
Die Schwingung ‚U’ steht für den Zustand des Traumbewusstseins und liegt zwischen Wachbewusstsein (A) und Tiefschlaf (M). Im Zustand des Traumbewusstseins, das mit ‚U’ assoziiert wird, greifen Objekt und Subjekt ineinander. Beide sind in uns enthalten. Materie wird subtiler, flüssiger und verändert sich schnell. Dies ist die Ebene der Träume, der Göttlichkeit, der Vorstellungskraft, der Bereich der inneren Welt.
AUM beinhaltet das gesamte Alphabet, da sich die Bildung der einzelnen Klänge von der Kehle (A) über die Mundhöhle (U) bewegt, um schließlich am Punkt der geschlossenen Lippen (M) anzukommen.
‚M’ ist der dritte Laut, summend, mit sanft geschlossenen Lippen gebildet. Er entsteht im vorderen Teil der Mundhöhle und summt ebenfalls im Kopf. Dieser Laut steht für den tiefen, traumlosen Schlaf. Hier gibt es weder ein beobachtendes Subjekt noch ein beobachtetes Objekt. Alles ist eins – und nichts. Dies ist die kosmische Nacht, das Intervall zwischen den Zyklen der Schöpfung, der Leib der Göttlichen Mutter.
Der letzte Teil des Klanges ‚AUM’ (das M), als ma oder makar bezeichnet, schließt die Lippen. Dies ist, als ob die Tür zur Außenwelt geschlossen würde und man stattdessen sein tiefstes Inneres erreicht auf der Suche nach der Höchsten Wahrheit. Wenn das Wort AUM ausgesprochen wird, verbinden sich die ersten beiden Buchstaben A und U, und bilden so den Klang ‚O’. Der letzte Buchstabe M bleibt erhalten und wird als Laut ‚M’ ausgesprochen. Aus diesem Grund wird das Wort AUM zu OM verkürzt. Das Wort OM enthält weiterhin alle Eigenschaften des Wortes AUM.
Der vierte Laut von OM, der nicht geschlagene Klang, befindet sich innerhalb der Stille am Ende der heiligen Silbe. Es ist interessant, dass man Stille nicht wirklich hören kann – man kann Klänge hören, aber wie kann man etwas hören, wenn es kein Geräusch gibt?
Wenn man sich auf diesen stillen Klang, diese nicht geschlagene Schwingung wirklich fokussiert, erreicht man den Bereich der Stille, der Gegenwart – Frieden. Wird OM rezitiert, können wir im Moment, in dem das letzte Summen von ‚M’ verklingt, diesen stillen Laut klar wahrnehmen. In diesem Moment werden hörbarer Klang und Stille voneinander getrennt. Wenn man in dieser Stille verbleibt, wird diese intensiv.
Für mehr Informationen besucht bitte die OM Healing Internerseite www.om-healing.org (Sound of OM).
